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Neue und erhöhte Bußgelder

Autofahrer müssen ab 1. April 2004 auf Neues achten!
Verstöße im Straßenverkehr, die bisher eher als Kavaliersdelikte betrachtet wurden, können ab 1. April teuer zu stehen kommen. Denn es gibt einige durchaus bedeutsame Änderungen bei den Vorschriften und Strafen.
Fahrlässiges und risikoreiches Parken in Innenstädten kann (vor allem an und vor Rettungs- und Feuerwehrzufahrten) 50 Euro Strafe samt einem Punkt im Flensburger Zentralregister einbringen. Wer sein Auto an einer unübersichtlichen Stelle stehen lässt, zahlt gegebenenfalls 40 Euro und ist mit einem Punkt in Flensburg dabei.

Kfz-Sachverständige verweisen auch auf die Verschärfung der Strafen beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung im Auto.
Vorsicht: Betroffen sind auch Radfahrer. Das Handy in der Hand kostet die Pedalritter 25 Euro. Autofahrer zahlen künftig sogar 40 Euro für dieses Vergehen". Obendrein kommt noch ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei hinzu.

Illegale Autorennen - in Nürnberg wurden damit bekanntermaßen höchst leidvolle Erfahrungen gemacht - können bis zu 1000 Euro Strafe, vier Punkte in Flensburg und obendrein einen Monat Fahrververbot einbringen.

Ebenfalls ab 1. April mit höheren Geldbußen müssen Sie rechnen, wenn sie den Termin fur die Hauptuntersuchung Ihres Fahrzeuges versäumen. Wer bei einer Überschreitung von bis zu zwei Monaten erwischt wird, muss 15 Euro zahlen. Bisher wurde dieser Betrag erst bei einer Überschreitung von zwei bis vier Monaten fällig.
Wer den Termin um zwei bis vierMonate überschreitet, der muss künftig 25 Euro Bußgeld zahlen, Fur die Überschreitung um vier bis acht Monate werden dann schon 40 Euro verlangt. Autobesitzer, die die Pflichtkontrolle um mehr als acht Monate versäumen, müssen sogar ein Bußgeld von 75 Euro blechen.

Die wichtigsten Neuregelungen des Bußgeldkataloges die ab 01.04 2004 gelten, sind in der Übersicht folgende:

Telefonieren am Steuer:
Autofahrer, die mit einem Handy am Ohr erwischt werden, müssen 40 Euro zahlen und erhalten einen Punkt in Flensburg. Radfahrer zahlen künftig 25 Euro fürs Telefonieren während der Fahrt.

Falschparken:
40 Euro werden fällig, wenn das Auto an einer unübersichtlichen Stelle oder in einer Kurve steht und damit Rettungsfahrzeuge behindert. Das Zuparken einer Feuerwehrzufahrt kostet 50 statt bisher 35 Euro. In beiden Fällen winkt außerdem ein Punkt in Flensburg.

Fahren im Kreisverkehr:
Falsches Fahren in einem Kreisverkehr wird künftig mit 20 Euro Bußgeld geahndet.

Illegale Rennen:
1000 Euro Strafe, vier Punkte und ein Monat Fahrverbot drohen Teilnehmern von illegalen Autorennen.

Busverkehr:
In Reisebussen, die mit Gurten ausgestattet sind, gilt künftig Anschnallpflicht für Fahrgäste. Wer die Sicherheitsgurte nicht anlegt und ertappt wird, zahlt 30 Euro. Außerdem werden Busfahrer für zu schnelles Fahren künftig härter bestraft.